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Gesundheitspolitik

Eurokey für Toiletten im öffentlichen Raum

veröffentlicht am

Menschen mit Behinderung oder einer speziellen chronischen Erkrankung können einen Toilettenöffner beantragen: den Euroschlüssel. Bereits seit 1986 gewährleistet er an Autobahnraststätten, in Fußgängerzonen, Bahnhöfen, Museen oder Behörden die selbstständige und kostenlose Türöffnung zu einer der mehr als 12.000 behindertengerechten Toiletten im In- und (teilweise) Ausland.

Anspruch auf den Euroschlüssel haben:

  1. Menschen mit Behinderung, wenn im Schwerbehindertenausweis ein Grad der Behinderung (GdB) von mindestens 70 und das Merkzeichen G oder eines der Merkzeichen aG, B, H oder Bl vermerkt sind. Der Nachweis erfolgt über die Kopie des Schwerbehindertenausweises.
  2. Menschen unabhängig vom Grad der Behinderung, darunter: schwer/außergewöhnlich Gehbehinderte; Rollstuhlfahrer; Stomaträger; blinde Menschen; schwerbehinderte Menschen, die hilfsbedürftig sind und ggfs. eine Hilfsperson brauchen; an Multipler Sklerose oder an Morbus Crohn oder an Colitis ulcerosa Erkrankte und Menschen mit chronischer Blasen- /Darmerkrankung. Betroffene ohne Schwerbehindertenausweis können die Kopie eines Arztberichts oder eine ärztliche Bescheinigung beilegen.

Der Schlüssel kann bestellt werden unter: Club Behinderter und ihrer Freunde in Darmstadt und Umgebung (CBF) e. V., Pallaswiesenstraße 123 a in 64293 Darmstadt, Tel.: 06151/81220, E-Mail: bestellung@remove-this.cbf-darmstadt.de; Internet: https://www.cbf-da.de/euroschluessel.html

Der Euroschlüssel (incl. Versand) wird für den Preis von 28,90 Euro (Stand: 03/2024) verkauft; gemeinsam mit dem Behindertentoilettenverzeichnis „Der Locus“ kostet er 37,50 Euro.

 

MAT-DE-2401315(V1.0)-04/2024

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